{"id":1534,"date":"2013-01-21T03:28:09","date_gmt":"2013-01-21T08:28:09","guid":{"rendered":"https:\/\/ostadelahi.com\/?page_id=1534"},"modified":"2023-02-28T14:16:15","modified_gmt":"2023-02-28T19:16:15","slug":"laufbahn-als-richter","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ostadelahi.com\/de\/leben\/richteramt\/laufbahn-als-richter\/","title":{"rendered":"Laufbahn als Richter"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_3_5 3_5 fusion-three-fifth fusion-column-first\" style=\"--awb-bg-size:cover;width:60%;width:calc(60% - ( ( 4% ) * 0.6 ) );margin-right: 4%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><p>W\u00e4hrend die meisten Mystiker die Welt und ihr soziales Leben aufgegeben haben, um ein kontemplatives Dasein in der Abgeschiedenheit zu f\u00fchren, hat Ostad Elahi genau das Gegenteil getan: Er hat einen vorgezeichneten Pfad, der vollst\u00e4ndig der Askese und Meditation gewidmet sein sollte, verlassen, um eine neue Form der Spiritualit\u00e4t zu erforschen \u2013 eine Spiritualit\u00e4t, deren zentrales Anliegen es ist, die Aufmerksamkeit best\u00e4ndig auf das G\u00f6ttliche zu richten und die inmitten der Gesellschaft im Rahmen eines normalen Lebens praktiziert wird. Als er daher 1930 eine Stelle beim Staat antrat, brach er nicht nur mit einer von R\u00fcckzug gepr\u00e4gten Lebensform, sondern auch mit der g\u00e4ngigen Vorstellung von Mystik an sich. Dieser neue Kontext gab ihm die Gelegenheit, sein Gedankensystem zu erweitern und seine ethischen Prinzipien einer Pr\u00fcfung zu unterziehen.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_2_5 2_5 fusion-two-fifth fusion-column-last\" style=\"--awb-bg-size:cover;width:40%;width:calc(40% - ( ( 4% ) * 0.4 ) );\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-column-content-centered\"><div class=\"fusion-column-content\"><div class=\"fusion-image-element fusion-image-align-center in-legacy-container\" style=\"text-align:center;--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><div class=\"imageframe-align-center\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-zoomin img-border-20\"><a href=\"https:\/\/ostadelahi.com\/wp-content\/uploads\/certificate-1319-n.jpg\" class=\"fusion-lightbox\" data-rel=\"iLightbox[2d6fd7d7c0d8f5bfded]\"><img decoding=\"async\" width=\"741\" height=\"920\" src=\"https:\/\/ostadelahi.com\/wp-content\/uploads\/certificate-1319-n.jpg\" alt class=\"img-responsive wp-image-9793\" srcset=\"https:\/\/ostadelahi.com\/wp-content\/uploads\/certificate-1319-n-200x248.jpg 200w, https:\/\/ostadelahi.com\/wp-content\/uploads\/certificate-1319-n-400x497.jpg 400w, https:\/\/ostadelahi.com\/wp-content\/uploads\/certificate-1319-n-600x745.jpg 600w, https:\/\/ostadelahi.com\/wp-content\/uploads\/certificate-1319-n.jpg 741w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/span><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-text fusion-text-2\"><blockquote>\n<p>Die gesamten zw\u00f6lf Jahre der Askese, die ich durchlief, bevor ich in den Staatsdienst eintrat, entsprachen spirituell gesehen nicht einmal einem Jahr Dienst im Amt.<\/p>\n<\/blockquote>\n<\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-3\"><p>Im Jahr 1895, in dem Ostad Elahi geboren wurde, waren fast 100 Jahre vergangen, in denen der Iran von der Kadscharen-Dynastie regiert wurde. Mit dem Sturz der Kadscharen knapp 30 Jahre sp\u00e4ter kam Reza Khan auf den Thron. Sein Hauptanliegen galt in der Folge der schnellen Modernisierung des Landes. Er gestaltete die staatliche Verwaltung nach westlichem Vorbild um und legte den Grundstein f\u00fcr ein neues Rechtssystem. Nat\u00fcrlich dauerte es einige Zeit, bis diese Umw\u00e4lzungen nachhaltige Auswirkungen auf die Br\u00e4uche und Lebensgewohnheiten einer Gesellschaft hatten, die von der Kadschar-Herrschaft stark gepr\u00e4gt war. Zu der Zeit, als Ostad Elahi in den Staatsdienst eintrat, herrschte in Persien im Wesentlichen eine quasi-feudale Struktur, in der einflussreiche Familien an ihrer Herrscherposition festhielten. Kleinere St\u00e4dte standen unter dem Einfluss reicher H\u00e4ndler oder Gro\u00dfgrundbesitzer, die ihren Einfluss aktiv nutzten, um das Verwaltungs- und Rechtssystem durch Korruption und vergleichbare Druckmittel zu kontrollieren.<\/p>\n<blockquote>\n<p>In Kerman gab es zwei gro\u00dfe, sehr einflussreiche Familien, die Familien D. und Z. Zu der Zeit, als ich dort Pr\u00e4sident des Amtsgerichts dieser Provinz war, erfuhr ich, dass die Familie D. f\u00fcr einen Brandanschlag verantwortlich war, der den Obstgarten der Familie Z. verw\u00fcstet hatte. Es wurde Anzeige erstattet. Der verantwortliche Untersuchungsrichter war mit einer Summe von 24 000 Touman bestochen worden, damit er zu Gunsten der Familie D. urteilte. Unter dem Vorwand eines \u201aMangels an Beweisen\u2019 erlie\u00df er daraufhin eine richterliche Verf\u00fcgung, dass das Verfahren eingestellt werde. Familie Z. legte Berufung ein, und der Fall landete auf meinem Tisch. Nachdem die Beweise ganz eindeutig daf\u00fcr sprachen, dass sie im Recht waren, gab ich die Anweisung, die Entscheidung des Untersuchungsrichters aufzuheben und die Akte wieder zu \u00f6ffnen. Am Prozesstag hatten sich so viele Leute beider Gruppen im Gerichtssaal eingefunden, dass meine Stellvertretenden Richter es mit der Angst zu tun bekamen und den Fall nicht \u00fcbernehmen wollten. So teilte ich ihnen mit, dass ich den Prozess selbst f\u00fchren w\u00fcrde. Da es nicht g\u00fcnstig erschien, an diesem Tag ein Urteil zu f\u00e4llen, verk\u00fcndete ich, dass ich die Entscheidung des Gerichts am darauffolgenden Tag bekannt geben w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Am selben Abend kam ein Mann namens Hadj \u201aSch.\u2019 zu mir, der Derwisch und Lobredner war, und sagte: \u201aDie Familie D. hat mich geschickt, um Ihnen auszurichten, dass sie die Summe von 24 000 Toman, die sie dem Untersuchungsrichter gegeben h\u00e4tten, verdoppeln w\u00fcrde, wenn Euer Ehren die urspr\u00fcngliche Entscheidung best\u00e4tigt. [\u2026] Die Familie hat Beziehungen zu den obersten R\u00e4ngen des Justizministeriums; aber auch hier vor Ort stehen ihr \u00fcberaus wirkungsvolle Mittel zur Verf\u00fcgung.\u2018 Ich antwortete: \u201aTeilen Sie ihnen mit, dass ich weder sie noch das Justizministerium f\u00fcrchte. Sie sollen tun, was sie f\u00fcr richtig halten. Ich f\u00fcr meinen Teil aber werde ein gerechtes Urteil f\u00e4llen.\u2018 Als Hadj Sch. gegangen war, suchten mich Abgesandte der Familie Z. auf, um mir zu sagen: \u201aWir haben mitbekommen, was Sie der Familie D. geantwortet haben. Wir zahlen noch mehr, wenn Sie ein gerechtes Urteil erlassen.\u2018 Auch sie schickte ich weg. Anschlie\u00dfend erfuhr ich, dass die Polizei um meine Sicherheit f\u00fcrchtete und daher ohne mein Wissen Wachen aufgestellt hatte, die mein Haus die Nacht \u00fcber beaufsichtigen sollten.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen ging ich zu Gericht. Dort hatte sich eine riesige Menschenmenge eingefunden, die gekommen war, um die jeweilige Partei zu unterst\u00fctzen. Ich gab mein Urteil bekannt, und hob damit die Entscheidung des Untersuchungsrichters auf, ohne dass irgendjemand etwas dagegen unternehmen konnte. Es blieb ihnen nur \u00fcbrig, den Untersuchungsrichter in Misskredit zu bringen, indem sie [\u00f6ffentlich] das Bestechungsgeld zur\u00fcckforderten, das sie ihm zugesteckt hatten. Ich habe ihn rufen lassen und streng zurechtgewiesen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>In einem solchen Umfeld stieg Ostad Elahi 1934 in den Richterberuf ein und \u00fcbte ihn unter diesen schwierigen Bedingungen bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1957 aus. \u00dcber den gesamten Zeitraum seines Berufslebens war er mit dem Druck dieser m\u00e4chtigen Familien und mit Direktiven eines Ministeriums konfrontiert, das selbst unter dem unmittelbaren Einfluss ebendieser Familien stand. Weil er bestrebt war, Recht zu sprechen, ohne irgendeinem Druck von au\u00dfen nachzugeben, wurde er viele Male versetzt \u2013 entweder auf Anraten dieser einflussreichen Familien hin, die sich an seiner Integrit\u00e4t stie\u00dfen, oder auf Initiative des Justizministeriums hin, wenn er sich weigerte Entscheidungen zu treffen, die im Widerspruch zur Ethik standen.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_3_5 3_5 fusion-three-fifth fusion-column-first\" style=\"--awb-bg-size:cover;width:60%;width:calc(60% - ( ( 4% ) * 0.6 ) );margin-right: 4%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-text fusion-text-4\"><blockquote>\n<p>Ich war Staatsanwalt in Chorramabad; dort gab es zwei Br\u00fcder, beide waren sehr reiche Kaufleute. Einer der beiden starb und hinterlie\u00df eine Witwe und f\u00fcnf Kinder (vier T\u00f6chter und einen Sohn). Der andere Bruder verheiratete die zwei \u00e4lteren T\u00f6chter an seine S\u00f6hne und nahm die Witwe zur Frau. Es blieben also zwei T\u00f6chter und ein minderj\u00e4hriger Sohn, die ohne Schutz waren.<\/p>\n<\/blockquote>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-4 fusion_builder_column_2_5 2_5 fusion-two-fifth fusion-column-last\" style=\"--awb-bg-size:cover;width:40%;width:calc(40% - ( ( 4% ) * 0.4 ) );\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-column-content-centered\"><div class=\"fusion-column-content\"><div class=\"fusion-image-element fusion-image-align-center in-legacy-container\" style=\"text-align:center;--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><div class=\"imageframe-align-center\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-2 hover-type-none img-border-20\"><img decoding=\"async\" width=\"244\" height=\"334\" title=\"Ostad Elahi 1938\" src=\"https:\/\/ostadelahi.com\/wp-content\/uploads\/ostadelahi-1938-1.jpg\" alt class=\"img-responsive wp-image-4459\" srcset=\"https:\/\/ostadelahi.com\/wp-content\/uploads\/ostadelahi-1938-1-200x274.jpg 200w, https:\/\/ostadelahi.com\/wp-content\/uploads\/ostadelahi-1938-1.jpg 244w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 244px\" \/><\/span><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last\" style=\"--awb-bg-size:cover;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-text fusion-text-5\"><blockquote>\n<p>Jedes Mal, wenn ich auf einen neuen Posten versetzt wurde, k\u00fcmmerte ich mich zuallererst um die F\u00e4lle, in die Minderj\u00e4hrige verwickelt waren. Dabei bin ich auf die bewusste Akte gesto\u00dfen. Ich bemerkte, dass meine Vorg\u00e4nger auch Einsicht in diese Akte verlangt hatten, sie dann aber nicht weiter bearbeitet hatten. Ich habe die Akte erneut ge\u00f6ffnet und den Kaufmann vorgeladen, der im \u00dcbrigen \u00fcber sehr viel Einfluss verf\u00fcgte. Er kam zu mir und umwarb mich mit Schmeicheleien wie: \u201aIch bin Ihr dem\u00fctiger Diener, Ihr aufrichtiger und ergebener Freund, usw.\u2018 Mit einem Wort, er gab sich sehr herzlich und freundschaftlich und sagte dann: \u201aEuer Ehren, es ist eigentlich nicht der M\u00fche wert, in diese Sache Zeit zu investieren; an meiner Vormundschaft gibt es nichts auszusetzen.\u2018 \u2013 \u201aSeit zw\u00f6lf Jahren haben Sie es vers\u00e4umt, die Verm\u00f6gensverh\u00e4ltnisse dieser minderj\u00e4hrigen Kinder, die Ihre M\u00fcndel sind, offen zu legen.\u2018, sagte ich zu ihm. \u201aAber das ist nicht n\u00f6tig\u2018, versicherte er mir, \u201ada die Frau meines Bruders jetzt meine Frau ist, und zwei seiner T\u00f6chter meine Schwiegert\u00f6chter sind \u2013 und was die restlichen Kinder angeht, so sind diese wie meine eigenen. Aber sei\u2019s drum, ich werde Ihren Anweisungen Folge leisten und Ihnen morgen die Aufstellung bringen.\u2018 Am n\u00e4chsten Tag erschien er in meinem B\u00fcro mit einem gro\u00dfen Kuvert voller Geldscheine. \u201aWas soll das?\u2018 fragte ich ihn. Er senkte den Kopf und sagte zu mir: \u201aEuer Ehren, das ist nur ein wertloses Geschenk, und es ist doch niemand hier au\u00dfer Ihnen und mir.\u2018 \u2013 \u201aSie t\u00e4uschen sich\u2018, antwortete ich ihm, \u201aes gibt hier noch jemanden \u2013 und das ist Gott.\u2018 Da habe ich verstanden, warum diese Akte so lange unbearbeitet in der Schublade gelegen war.<\/p>\n<p>Was den H\u00e4ndler anbetrifft, so lie\u00df er bis zuletzt nichts unversucht \u2013 ich erhielt sogar ein Empfehlungsschreiben aus dem Justizministerium, die Akte zu schlie\u00dfen \u2013, aber ich lie\u00df mich nicht beirren und bestand darauf, dass er die Verm\u00f6gensverh\u00e4ltnisse der beiden minderj\u00e4hrigen Kinder offenlege. Schlie\u00dflich warnte ich ihn, wenn er die Abrechnungen nicht binnen 24 Stunden beibringe, w\u00fcrde ich ihn verhaften lassen. Als er begriff, dass er ausgespielt hatte, bat er darum, dass man ihm ein paar Fachleute schicken m\u00f6ge, die seine Konten pr\u00fcfen sollten. Ich sandte vier vertrauensw\u00fcrdige Angestellte zu ihm \u2013 sie brauchten einen ganzen Monat, um die Verm\u00f6gensverh\u00e4ltnisse zu sichten. Nur ein kleiner Teil des gesamten Verm\u00f6gens, das er sich durch das Erbe der Waisen erworben hatte, konnte \u00fcberhaupt berechnet werden \u2013 und selbst dieser belief sich auf eine astronomische Summe. Ich habe ihm sofort die Vormundschaft entzogen und den Minderj\u00e4hrigen ihr Eigentum zur\u00fcckgegeben. Wie viel er vom Verm\u00f6gen dieser Waisenkinder bereits durchgebracht hatte, das wei\u00df Gott allein.<\/p>\n<p>Meiner Meinung nach ver\u00fcbt ein Verantwortlicher, der Bestechungsgelder annimmt, damit eine Akte in der Schublade verschwindet, ein gr\u00f6\u00dferes Vergehen als der, der den Bestechungsversuch unternimmt.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Trotz dieser Schwierigkeiten \u00fcbte Ostad Elahi seine T\u00e4tigkeit im Staatsdienst knapp 30 Jahre lang aus. In dieser Zeit stieg er in verschiedenen Positionen weiter auf: vom Friedensrichter bis zum Pr\u00e4sidenten des Schwurgerichts. In beiden B\u00e4nden seiner m\u00fcndlichen Unterweisungen erz\u00e4hlt er, wie er Richter wurde, wie er seine Aufgaben erf\u00fcllte und warum er vorzeitig in den Ruhestand ging. Seine umfangreichen Erl\u00e4uterungen zeigen allesamt, dass Ostad Elahis Engagement im Richteramt eines der wichtigsten Mittel war, mit denen er seine spirituelle Vision inmitten des gesellschaftlichen Lebens auf den Pr\u00fcfstand stellte.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":2076,"menu_order":1,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"side-navigation.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1534","page","type-page","status-publish","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v20.3 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Laufbahn als Richter - Ostad Elahi<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/ostadelahi.com\/life\/judiciary\/judicial-career\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Laufbahn als Richter - 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